Aktuelles
BAG FORSA informiert an dieser Stelle in unregelmäßigen Abständen über neue Projekte, Entwicklungen und Ereignisse.

  >> Termine   >> Infos   >> Projekte  
   
  Bundesarbeitsgemeinschaft
Feministischer Organisationen
gegen Sexuelle Gewalt
an Mädchen und Frauen e.V.

Aufgaben & Ziele
Aktuelles
Mitgliedsorganisationen
Mitgliedschaft
Fördermitgliedschaft
Kont@kt

 

 

 
 

Forschungsprojekt Qualitätssicherung

Abschlussbericht >> Kurzdarstellung

Ziel des Projektes zur Qualitätssicherung war es, die in der Bundesarbeitsgemeinschaft feministischer Organisationen gegen sexuelle Gewalt an Mädchen und Frauen zusammengeschlossenen Organisationen dabei zu unterstützen, eine Bestandsaufnahme der Tätigkeiten sowie der Rahmenbedingungen für Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität in den Fachberatungsstellen gegen sexuelle Gewalt vorzunehmen und die Ergebnisse zu analysieren. Diese Untersuchung bildete Grundlage und Rahmen für die Entwicklung neuer Handlungsstrategien und gemeinsamer fachlich-methodischer Arbeitsweisen, die ihren Ausdruck in Empfehlungen für die weitere Arbeit und in der Erarbeitung von Qualitätsstandards fanden. 

Das Projekt fand vom 15. August 2001 bis zum 14. August 2003 statt. 

In dieser Zeit wurden drei wissenschaftliche Erhebungen durchgeführt: 

  1. Erhebung und Auswertung von Daten zur Organisationsstruktur der beteiligten Projekte sowie deren Rückkoppelung mit den Facheinrichtungen;
  2. Erhebung und Auswertung von Daten zu Kooperation und Vernetzung der Organisationen sowie deren Rückkoppelung mit den Facheinrichtungen;
  3. Erhebung und Auswertung von Daten zur Sicht der Nutzerinnen auf ihren Beratungsprozess sowie deren Rückkoppelung mit den Facheinrichtungen.

 

Als Grundlage für die Teilnahme an dem Projekt diente ein Kontrakt, der von allen teilnehmenden Facheinrichtungen unterschrieben wurde. 

Der Ablauf des Projektes gestaltete sich folgendermaßen: 

Einführungsworkshop für die Qualitätsbeauftragten
Inhalte waren:

  • Leitbilddiskussion,

  • Diskussion und Formulierung von Grundsatz-, Rahmen und Ergebniszielen des Projektes, 

  • Überblick über geplante Arbeitsschritte und die Erhebungsinstrumente des Projektes 

  • sowie Einstieg in die formalisierte Arbeit zu Fragen der Strukturqualität.  

 

Die erste Erhebungsphase beschäftigte sich vorwiegend mit der Organisationsstruktur der beteiligten Projekte und lief in schriftlicher Form (standardisierter Fragebogen) ab.

Ziel: Erhebung des Ist-Zustandes von Struktur und Prozessabläufen  

Erster Auswertungsworkshop für die Qualitätsbeauftragten
Inhalte waren:

  • Leitbilddiskussion, 

  • Einführung in die Entwicklung von Standards, 

  • Präsentation der Ergebnisse der ersten Erhebungsphase, 

  • Rückkoppelung und Diskussion der Ergebnisse, 

  • Entwicklung erster Standards.  

 

Die zweite Erhebungsphase beschäftigte sich mit dem Thema‚ Kooperation und Vernetzung’ und setzte das Instrument des ExpertInneninterviews ein.

Ziel: Erhebung des Ist-Zustandes von Prozess- und Ergebnisqualität in Kooperationsbeziehungen  

Zweiter Auswertungsworkshop für die Qualitätsbeauftragten
Inhalte waren:

  • Verabschiedung des Leitbildes, 

  • Diskussion um Mindest-/Höchst- oder sinnvolle Standards, 

  • Wie formuliere ich einen Standard? 

  • Entwicklung von Standards, 

  • Präsentation 1 der Ergebnisse der zweiten Erhebungsphase, 

  • Rückkoppelung und Diskussion der Ergebnisse.

 

Die dritte Erhebungsphase befasste sich mit der Sicht der Nutzerinnen auf ihren Beratungsprozess auf der Grundlage eines Methodenmixes (qualitative Interviews mit narrativen Anteilen, ergänzt durch einen standardisierten Fragebogen).

Ziel: Erhebung des Ist-Zustandes von Ergebnisqualität  

Dritter Auswertungsworkshop für die Qualitätsbeauftragten
Inhalte waren:

  • Diskussion und Verabschiedung von Standards, 

  • Präsentation 1 der Ergebnisse der dritten Erhebungsphase, 

  • Rückkoppelung und Diskussion der Ergebnisse, 

  • Entwicklung von Standards in Bezug auf die Praxis der Beratungsarbeit. 

 

Abschlussworkshop für die Qualitätsbeauftragten
Inhalte waren:

  • Diskussion und Verabschiedung von Standards, 

  • Präsentation 2 der Ergebnisse der zweiten Erhebungsphase  

  • Rückkoppelung und Diskussion der Ergebnisse, 

  • Präsentation 2 der Ergebnisse der dritten Erhebungsphase,  

  • Rückkoppelung und Diskussion der Ergebnisse, 

  • Bilanz des Qualitätssicherungsprojektes, 

  • Ausblick und Perspektiven für die weitere Arbeit. 

 

Grundlegende Diskussionen in diesem dialogischen Prozess wurden erfreulicherweise durch die Arbeit der Qualitätszirkel unterstützt, vorbereitet und ergänzt.

Während der gesamten Laufzeit des Projektes fand Reisetätigkeit der Forscherinnen statt, um Information, Austausch und Abstimmung in einem intensiven Qualitätsentwicklungsprozess mit den teilnehmenden Facheinrichtungen sicherstellen zu können.

Für die Finanzierung des Projektes zur Qualitätssicherung in den Mitgliedsorganisationen der Bundesarbeitsgemeinschaft feministischer Organisationen gegen sexuelle Gewalt an Mädchen und Frauen bedanken wir uns beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Die Fachleute an der Basis fühlten sich sehr in ihrer Arbeit wertgeschätzt, da das Projekt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend getragen wurde.

Ohne das Vertrauen und die Mitarbeit der Mitgliedsorganisationen der Qualitätsgemeinschaft und die Bereitschaft der KooperationspartnerInnen und Nutzerinnen, mit uns ein Interview zu führen, hätten wir dieses Projekt niemals durchführen können.
In diesem Zusammenhang danken wir Brigitte Brost, die sich für ein Testinterview der Erhebung zu den Kooperationsbeziehungen zur Verfügung stellte.
Ebenfalls ermöglichte uns Prof. Dr. Barbara Kavemann sowohl im Vorfeld des Qualitätsprojektes als auch bei der Entwicklung des Leitfadens für das ExpertInneninterview durch ihre umfangreichen Hinweise und Ratschläge kompetente Rückkoppelung und Unterstützung.
Wir danken Franziska Jantzen für ihre Moderation der Workshops, der es in der knapp bemessenen Zeit der Zusammenkünfte der Qualitätsgemeinschaft immer gelang, größtmögliche Effizienz der Diskussionsprozesse zu gewährleisten, ohne die Bereitschaft der Teilnehmerinnen zur konstruktiven Mitarbeit zu verlieren. Die Hinzuziehung einer externen Moderation der Workshops erwies sich für das Projekt als vorteilhaft für die Einhaltung der dialogischen Struktur zwischen Forscherinnen und Qualitätsbeauftragten.
Für ihre zügige und gewissenhafte Transkriptionsarbeit danken wir Heike Stange.
Heidemarie Schneider unterstützte uns als geduldige und kritische Kollegin und hielt uns den Rücken frei.

Zu den Ergebnissen der drei Erhebungen vgl. >>Veröffentlichungen

 

 

Entwicklung von Qualitätsstandards 

Die Transparenz der Arbeit in den Beratungsstellen unterstützt einerseits unmittelbar Mädchen und Frauen, die von sexueller Gewalt betroffen sind. Andererseits dokumentiert sie gesellschaftliche Verantwortung.
Vor diesem Hintergrund fördert die Entwicklung von Qualitätsstandards die langfristige Absicherung der Arbeitsqualität vor Ort und bietet die Möglichkeit, die Öffentlichkeit über die Grundlagen der Tätigkeit in den Fachberatungsstellen zur Unterstützung von betroffenen Kindern und Frauen zu informieren.

Ziel der Entwicklung von Qualitätsstandards im Rahmen des Forschungsprojektes zur Qualitätssicherung war es, einheitliche, für die Arbeit der in der BAG FORSA organisierten Fachberatungsstellen praxisrelevante Standards festzulegen, die der kontinuierlichen Selbst- und auch Fremdüberprüfung dienen können.

Reflexion und Entwicklung der Qualitätsstandards unter Berücksichtigung neuer Erkenntnisse aus Praxis und Wissenschaft fand auf der Grundlage der drei im Rahmen des Qualitätsprojektes durchgeführten Untersuchungen statt und waren in diese eingebettet.
Schon im ersten Auswertungsworkshop des Forschungsprojektes (strukturelle Rahmenbedingungen) konnten erste Eckwerte für Standards entwickelt werden, deren Anzahl sich in der Folge kontinuierlich erhöhte.

Wie sind wir bei der Entwicklung der Standards vorgegangen?

In dem geschützten Raum der Qualitätsgemeinschaft galt es für alle beteiligten Organisationen zunächst, den Mut aufzubringen, eine erste Formulierung von Qualitätsstandards zu wagen. Widerstände, mangelhafte Information und eine durch die wenig transparente Spezialisierung eines neuen Fachgebietes (Qualitätsentwicklung/Standardentwicklung) hoch angesetzte Messlatte ließen die Arbeit in diesem Bereich für die Qualitätsbeauftragten eher abschreckend/einschüchternd erscheinen.

 

Die Formulierung der Standards erfolgte in mehreren Arbeitsschritten:

  1. In einem Qualitätszirkel entwickelten einige Qualitätsbeauftragte der teilnehmenden Einrichtungen zunächst einen Vorschlag für einen Standard und stellten diesen im Plenum vor.
  2. Das Plenum der Qualitätsgemeinschaft legte anhand dieses Vorschlages fest, welche Eckpunkte für die Arbeit in den Fachberatungsstellen sinnvoll sind und gelangte in einem Diskussionsprozess zu konsensualen Ergebnissen.
  3. Die Qualitätsgemeinschaft definierte die von ihr formulierten Standards weder als Mindest- noch als Höchststandards, sondern als ‚sinnvolle Standards’. Sie stellen Richtwerte dar, die von allen Delegierten als sinnvoll akzeptiert wurden.
  4. Die Einführung der Standards in den einzelnen Beratungsstellen oblag den Organisationen, je nach ihren Möglichkeiten. Da die Qualitätsgemeinschaft die Standards aber für sinnvoll hielt, streben die einzelnen Beratungsstellen ihre Einhaltung an.

 

Zusammengefasst beinhaltet der Prozess der Standardentwicklung und Einführung: 

  • Vorschlag eines Qualitätszirkels; 

  • Vorstellung der Ergebnisse im Plenum; 

  • Hervorhebung kritischer Punkte; 

  • gemeinsame Festlegung von Bereichen, für die Standards entwickelt werden sollen; 

  • Festlegung von Eckpunkten; 

  • Ausformulierung des Standards durch das Projektteam; 

  • Verabschiedung des Standards durch die Qualitätsgemeinschaft; 

  • Umsetzung in den Beratungsstellen nach eigener Geschwindigkeit. 

Im Gegensatz zu weithin praktizierter Qualitätsentwicklung, die meist im Rahmen einer Top-Down-Struktur stattfindet und deren Ergebnisse von den MitarbeiterInnen häufig nicht akzeptiert und nicht in ihrer Arbeitspraxis umgesetzt werden, entschieden wir uns für ein dialogisches Verfahren zur Entwicklung von Standards, ohne die Zielsetzung des Diskussionsprozesses aus den Augen zu verlieren.

Die abschließende Formulierung der Standards wurde daher von uns als Projektteam vorgenommen. Allerdings entsprach unser Vorgehen durch die Rückkoppelung mit einer für den jeweiligen Standard zuständigen ‚Patin’ aus dem Kreis der Qualitätsbeauftragten bzw. mit dem Qualitätszirkel ebenfalls einem dialogischen Verfahren in Übereinstimmung mit dem Leitbild des Qualitätsprojektes.
Die Abstimmung eines Standards erfolgte während des zeitlich folgenden Workshops.

Was im Rahmen des Qualitätsprojektes durch die Delegierten erarbeitet wurde, war ein Prozess, getragen von Vertrauen und Dialogbereitschaft.

Da in der Literatur Art, Umfang sowie Regelungstiefe von Qualitätsstandards variieren, war es notwendig, eine für unser Projekt gültige Definition eines Standards vorzunehmen. Die relativ geringe Zeit, in der alle Delegierten zusammentrafen, erforderte eine praxisorientierte, unmittelbar verständliche Festlegung, die auf theoretische Finessen verzichtet.

Als Grundlage für die Standardentwicklung nahmen wir folgende Definition vor:

Ein Qualitätsstandard umfasst ein Ziel und die Maßnahme(n), um dieses Ziel zu erreichen.

Dabei sind Ziele konkrete Zustände oder Ereignisse, die durch Handeln von Personen oder Personengruppen erreicht werden sollen.
Ziele entstehen vor dem Hintergrund von Werten.

Zur Formulierung der Ziele entschieden wir uns für die so genannte SMART-Regel (Vgl. Maja Heiner 1996):

S spezifisch: das Ziel muss für konkret benannte Personengruppen,
Räume, Rahmenbedingungen u. a. gelten;

M messbar: der Grad der Zielerreichung lässt sich beobachten oder
indirekt messen;

A akzeptabel: ein Minimalkonsens ist erreichbar, dass dieses Ziel (neben anderen) verfolgt werden soll;

R realistisch: das Ziel ist unter gegebenen finanziellen, personellen,
politischen etc. Rahmenbedingungen erreichbar;

T terminiert: der Zeitpunkt für die voraussichtliche Zielerreichung ist konkret angegeben oder zumindest eingegrenzt.


Für eine erste Annäherung an die Formulierung von Standards entwickelte das Projektteam folgende Fragen, die einen Einstieg in die Arbeit erleichtern sollten:

  • Welche Maßnahmen dienen der Erreichung des Ziels?

  • Mit welchen Mitteln, Interventionen und auf welchem Wege sollen die angestrebten Ziele umgesetzt werden? 

  • Welche Aktivitäten führen dazu, dieses Ziel umzusetzen? 

  • Wenn Maßnahmen zur Zielerreichung erfolgreich sind, was haben sie ausgelöst? 

  • Wie genau sieht der erstrebte Zustand nach Durchführung der Maßnahmen aus?

Die Entscheidung, für welche Themenbereiche Qualitätsstandards entwickelt werden sollten, ergab sich aus den Diskussionen über die Ergebnisse der von uns durchgeführten Untersuchungen und wurde dem dialogischen Prinzip entsprechend den Qualitätsbeauftragten überlassen. 

 

Für folgende Bereiche entwickelten wird Standards:

Rahmenbedingungen

  • Datenschutz
  • Konzeption
  • Qualifikationsanforderungen
  • Stellenbeschreibung
  • Ausbildungsplan für Praktikantinnen
  • Bedarfsdeckung bzgl. der Beratung
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Kooperationsbeziehungen

Beratung

  • Beratung von erwachsenen Frauen
  • Beratung von jugendlichen Mädchen
  • Beratung von Müttern
  • Persönliche Erstberatung
    - Leitfäden für die persönliche Erstberatung
    - von erwachsenen Frauen
    - von Mädchen und Jungen
    - von Eltern, Erziehungsberechtigten, BetreuerInnen
  • Erarbeitung der Beratungsziele zusammen mit der Nutzerin
  • Perspektive der Nutzerin auf die Beratung
  • Beratungsende
  • Abschlussgespräch

Statistische Ergebnisse

  • Statistik
  • Interne Dokumentation der Beratungsarbeit

Die im Laufe des Qualitätsprojekts erarbeiteten Standards fokussieren strukturelle Rahmenbedingungen, Prozessabläufe und die Ergebnisqualität der Arbeit in den feministischen Fachberatungsstellen.

Die formulierten Standards erheben nicht den Anspruch, die Arbeit in den Einrichtungen in Gänze zu erfassen. Vielmehr sind sie ein Instrument, das den Mitgliedsorganisationen an die Hand gegeben wurde, mit dem sie gelernt haben, eigenständig umzugehen und das die Möglichkeit eröffnet, in einem prozessualen Geschehen Ergänzungen und Neuerungen vorzunehmen.

In diesem Sinne wurde u. E. eine solide Grundlage für die weitere Arbeit in den fem. Beratungsstellen gelegt.

Wie können die Mitgliedsorganisationen der BAG FORSA auch ohne das Qualitätsprojekt weiter Qualitätssicherung betreiben?

  • Ergebnisse des Qualitätsprojektes in der eigenen Einrichtung vorstellen, Übertragbarkeit prüfen 

  • jede 2.- 3. Mitgliederversammlung für Qualitätssicherung nutzen 

  • in jeder Vollversammlung der BAG FORSA inhaltliche Sequenzen mit unterschiedlichen Verantwortlichen vorsehen 

  • einen Tag in der Beratungsstelle für Ergebnistransfer ansetzen, evtl. auch landesweit 

  • Fachtage innerhalb der BAG FORSA, z.B. zu Qualitätssicherung organisieren  

  • Information der Öffentlichkeit über Standards,
    Pressearbeit vor Ort mit Informationen an die
    BAG FORSA

  • Beratungsstellen sollen weitere Forschungsprojekte beantragen / Rotationsprinzip

 

Bei allen Delegierten bestand großes Bedauern darüber, dass das Projektteam des Qualitätsprojektes die Facheinrichtungen gegen sexuelle Gewalt auf ihrem Weg der Implementierung der in den Jahren 2001, 2002, 2003 erreichten Ergebnisse nicht weiter begleiten konnte, um die Früchte eines komplexen Prozesses zu ernten.

Das Qualitätsprojekt hat die Entwicklung einer soliden Grundlage für Qualitätsentwicklungsprozesse in den Facheinrichtungen gegen sexuelle Gewalt ermöglicht.
Bei der Implementierung der Ergebnisse wird allerdings Unterstützung notwendig, da die fem. Beratungsstellen nur über sehr begrenzte Ressourcen außerhalb der konkreten Beratungsarbeit verfügen.

Ein externes Coaching wäre in diesem Zusammenhang dringend erforderlich.
In diesem Sinne wünschen wir uns von Politikerinnen und Politikern auch in Zeiten leerer Staatskassen Unterstützung bei der Entwicklung und Umsetzung neuer Handlungsstrategien und Forschungsvorhaben.
Die Arbeit der Praktikerinnen vor Ort beinhaltet eine tägliche Herausforderung, die nur durch Wertschätzung und ausreichende materielle Unterstützung fortgeführt werden kann.

Das Qualitätsprojekt der BAG FORSA war eine solche Unterstützung.
Eine Fortführung dieser Maßnahme wäre allerdings gewiss sehr sinnvoll gewesen, um einer Vielzahl von Beratungsstellen gegen sexuelle Gewalt in ihrer Arbeit zunehmend zugute zu kommen.

>> Kurzdarstellung

 

 

<< zurück

 

^ oben

<< zurück

^ oben

<< zurück

^ oben

<< zurück

^ oben

<< zurück

^ oben

<< zurück

^ oben

<< zurück

^ oben

<< zurück

^ oben

<< zurück

^ oben

<< zurück

^ oben

<< zurück

 
   

^ oben

<< zurück