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  Bundesarbeitsgemeinschaft
Feministischer Organisationen
gegen Sexuelle Gewalt
an Mädchen und Frauen e.V.

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Forschungsprojekt Qualitätssicherung

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Finanzierung:
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Laufzeit: 15. August 2001 - 15. August 2003

Projektleitung:
Dipl.-Pädagogin und Kommunikationsorganisatorin
Eva-Maria Nicolai, mail: e.nicolai@bag-forsa.de

Wissenschaftliche Mitarbeit:
Dipl.-Soziologin Regine Derr
mail: r.derr@bag-forsa.de


Projekt zur Qualitätssicherung in den Mitgliedsorganisationen der Bundesarbeitsgemeinschaft feministischer Organisationen gegen sexuelle Gewalt an Mädchen und Frauen

Die Einrichtungen entschieden sich für die Teilnahme an einem Qualitätssicherungsprojekt, da die Evaluation der eigenen Arbeit eine verbesserte Unterstützung der ratsuchenden Mädchen und Frauen mit sich bringt.

Die Mitarbeit an dem Projekt zur Qualitätssicherung bedeutete für die teilnehmenden Einrichtungen

  • durch Formulierung eigener Qualität selbstbestimmte und kompetente Auseinandersetzung mit Qualitätssicherungssystemen,
  • Stärkung des eigenen Selbstbewusstseins,
  • verbesserte Transparenz für neue Mitarbeiterinnen, neue Impulse für „alte“ Mitarbeiterinnen,
  • Überprüfung eigener Sichtweisen in der Arbeit durch Rückkoppelung mit den Nutzerinnen und den KooperationspartnerInnen,
  • Analyse eigener Stärken und Schwächen in der Beratungspraxis, Entwicklung von Veränderungen,
  • Überzeugungskraft nach innen und außen auf Grund von eigenen Vorstellungen und Standards.

Das Projekt zur Qualitätssicherung hatte folgende Ziele:

  • Analyse des Ist-Zustandes von Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität
  • Rückkoppelung der erhobenen Daten mit den Mitgliedsorganisationen zur Entwicklung von Empfehlungen als Grundlage für Qualitätsstandards
  • Erste Formulierung von Qualitätsstandards für die Arbeit in den Beratungsstellen zur Unterstützung von ratsuchenden Mädchen und Frauen

Projektphasen:

1. Einführungsphase mit einem abschließenden Workshop

  • Entwicklung eines Leitbildes
  • Einführung in die formalisierte Arbeit der ersten Erhebungsphase (Fragebogen)

2. Erhebungsphase I mit abschließendem Workshop

  • Beschäftigung mit der Organisationsstruktur der beteiligten Projekte in schriftlicher Form (Fragebogen)
  • Erhebung des Ist-Zustandes von Struktur und Prozessabläufen in den Einrichtungen
  • Entwicklung von Qualitätsstandards

3. Erhebungsphase II mit abschließendem Workshop

  • Kontaktaufnahme mit KooperationspartnerInnen von ausgewählten Einrichtungen
  • Vorbereitung und Durchführung von ExpertInneninterviews zum Thema „Kooperation und Vernetzung“
  • Erhebung des Ist-Zustandes von Prozess- und Ergebnisqualität in der Arbeit mit KooperationspartnerInnen
  • Entwicklung von Qualitätsstandards

4. Erhebungsphase III mit abschließendem Workshop

  • Kontaktaufnahme mit Nutzerinnen (Klientinnen) von ausgewählten Einrichtungen
  • Vorbereitung und Durchführung von Interviews zum Thema „Sicht der Nutzerinnen“ (Einschätzung von beratenen Mädchen und Frauen über ihre Sicht auf die Beratung)
  • Erhebung des Ist-Zustandes der Ergebnisqualität

5. Ergebnissicherung mit einem Abschlussworkshop

 

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